Zur Krebsvorsorgeuntersuchung in der
Gynäkologie zählen:

· Ein Zellabstrich im Bereich des Muttermundes und dessen Beurteilung durch einen Zytologen.
· Weiterhin eine Tastuntersuchung der Gebärmutter, beider Eierstöcke und des kleinen Beckens.
· Zudem führen wir eine Tastuntersuchung der Brust durch.
· Ab dem 50. Lebensjahr wird die Vorsorgeuntersuchung durch eine rektale Tastuntersuchung des
  Enddarmes ergänzt.

Laut Gesetz (§12 Abs.1 des 5. Sozialgesetzbuches) sind wir dazu angehalten, nur solche Krankenkassenleitungen zu erbringen, die „ausreichend, zweckmässig und wirtschaftlich sind und das Maß des Notwendigen nicht überschreiten“.
Daher bieten wir zusätzlich zu diesen „Standardleistungen“, die von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, weitere Gesundheitsleistungen an, um eine optimale und individuelle medizinische Versorgung  sicherstellen:

Vaginalsonographie

Durch eine Ultraschalluntersuchung durch die Scheide können viele nicht tastbare Befunde wie Tumore an den Eierstöcken und in der Gebärmutter, Veränderungen der Gebämutterschleimhaut oder sonstige Veränderungen im Bereich des kleinen Beckens erkannt werden.

Mammasonographie (Ultraschall der Brustdrüse):

Brustkrebs ist der mit Abstand häufigste Krebs der Frau. Das Risiko, daran zu erkranken, steigt mit zunehmendem Lebensalter. Dennoch treten 25% aller Brustkrebse noch vor den Wechseljahren auf. Die alleinige Tastuntersuchung hat in der Früherkennung nahezu keine Bedeutung. Auch die Mammographie bringt nicht die erhofften Entdeckungsraten: Die Entdeckungsrate eines Brustkrebses (Sensitivität) liegt bei einer dichten Brust oder bei jungen Frauen mit der Mammographie lediglich bei 56%. Dabei ist ein dichter Drüsenkörper häufig: 62% aller Frauen sind betroffen. Insbesondere diese Frauen profitieren von einer sonographischen Untersuchung der Brustdrüse, da hierbei die Entdeckungsrate bei fast 90% liegt. Sollte sich ein auffälliger Befund im Ultraschall finden, so kann eine weitere Abklärung dieses Befundes mittels Probeentnahme (sog. Stanzbiopsie) direkt in unserer Praxis durchgeführt werden.


Die oben aufgeführten individuellen Gesundheitsleistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet.